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Anleitung

Rework – Upcycling von Secondhandkleidern

Rework ist ein Unternehmen mit Sitz in Bern, welches Kleiderkollektionen umweltschonend aus Secondhandkleidern herstellt. Das heisst, Kleidungsstücke, welche in der Altkleidersammlung landen, werden aufgeschnitten, verkleinert und angepasst und dann wieder zu einem neuen Kleidungsstück oder Accessoire zusammengenäht. Mit zusätzlichen Designelementen, wie beispielsweise Bleach, werden die Kleidungsstücke aufgewertet. Somit ist jedes Kleidungsstück ein Unikat, welches es nur einmal gibt. Auch die Accessoires wie Rucksäcke, Taschen oder Etuis sind Einzelstücke.

Die Herstellung erfolgt in Workshops in Bangkok und Indien, welche durch das Team von Rework geführt werden. So können gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne gewährleistet werden. Ein kleiner Teil der Produktion findet auch in der Schweiz selber statt, dazu wurden die Rework Läden mit kleinen Nähateliers ausgestattet, wo direkt vor den Augen der Kunden aus unverkauften Kleidungsstücken neue Artikel hergestellt werden, zum Beispiel Kinderkollektionen.

Die Upcycling-Kleidungsstücke und –Accessoires können in Rework- oder FIZZEN-Stores in Bern, Zürich, Basel, Luzern und St. Gallen oder im Webshop gekauft werden. Ebenso in den Second Chance Shops in Biel und Thun.

Weitere Informationen und Webshop unter: www.rework.ch

9. September 2021

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Nachhaltig unterwegs in Bern

Das Buch ist in die Kapitel «Unterwegs», «Essen & Trinken», «Zu Hause», «Bewusster Konsum» sowie «Kultur & Veranstaltungen» unterteilt. Es soll den Studierenden der Universität Bern einen Überblick über aktuelle Nachhaltigkeitsthemen in den erwähnten Bereichen bieten, während ihnen gleichzeitig nachhaltige Organisationen, Geschäfte und Veranstaltungen in der Stadt Bern nähergebracht werden. Es will einladen, sich spielerisch (z.B. mit Selbstexperimenten) und reflektiert mit nachhaltiger Entwicklung und einem suffizienten Lebensstil auseinanderzusetzen.

SichtbarVerNEtzt – Studentische Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung: Nachhaltig unterwegs in Bern – Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) (unibe.ch)

 

13. August 2021

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Aus zwei kaputten Telefonen ein funktionierendes zusammensetzen

Elektronische Geräte wie Smartphones sind oft schwer reparierbar. Einige Leute laufen zwar jahrelang mit kaputten Displays herum, aber viele Geräte werden ersetzt, wenn eine Komponente kaputtgeht. Das ist schade, da das Gerät unter Umständen noch ein paar Jahre funktioniert hätte, ehe der Hersteller für den stetig abnehmenden Nutzerkreis des Modells die Betriebssystem-Updates einstellt.

Einige Geräte sind jedoch reparierbar designt. Wichtige Komponenten können nachbestellt und ausgetauscht werden. Besonders gut sind diesbezüglich z.B. Smartphones der Marke Fairphone. Auf dessen Webseite finden sich Ersatzkomponenten und kurze Anleitungen zum Austausch. Ein Ranking von verschiedenen Smartphones nach Reparierbarkeit findet sich hier (auch für weitere Geräte wie z.B. Laptops sind Rankings vorhanden): https://de.ifixit.com/smartphone-repairability

Ich habe mit meinem reparierbaren Smartphone gute Erfahrungen gemacht, die Lebensdauer des Geräts lässt sich tatsächlich unkompliziert verlängern. Bei meinem Fairphone 2 ging im Verlauf seines zweiten Nutzungsjahres die Akkuleistung so stark zurück, dass ich einen neuen bestellen musste. Im Verlauf des vierten Nutzungsjahres ging dann das Mikrofon kaputt und ich konnte nicht mehr telefonieren. Zu meiner Freude hatte ich kurz davor in einem Chat den Aufruf einer Kollegin gesehen, sie gebe ihr kaputtes Fairphone 2 zum «Ausschlachten» weiter. Dieses war nicht mehr zu retten, sein «Core»-Modul war defekt. Mir kam das entgegen, da die Verwendung von gebrauchten Komponenten gegenüber der Bestellung von neuen aus Umweltsicht noch besser ist. Ich habe mein kaputtes Mikrofon durch dasjenige aus dem defekten Gerät der Kollegin ersetzt und telefoniere seither wieder bestens damit. Der Aus- und Einbau dauerte etwa 15 Minuten und erforderte nur wenig Geschicklichkeit und einen kleinen Schraubenzieher, sowie etwas Klebeband, um die Schrauben nicht zu verlieren. Es macht auch ziemlich Spass und ist recht interessant, da die Komponenten ganz eigenartig aussehen.

Abbildung: Weitgehend auseinandergenommenes Fairphone 2.
Das «Bottom»-Modul mit dem defekten Mikrofon (oben Mitte) ist mit Bleistift angeschrieben, damit ich es nicht aus Versehen wieder einbaue. Die vier Schrauben dazu sind auf ein Stück Klebeband geklebt, damit sie nicht wegrollen. Unter dem Schraubenzieher ist das «Top»-Modul, wo unter anderem die Front-Kamera drauf ist. Das Bildschirm Modul und der Akku liegen auf den Bestandteilen der Hülle. Die Komponenten für Kamera und Kopfhörer befinden sich noch auf dem «Core»-Modul. Das Foto wurde mit dem reparierten Telefon aufgenommen.

4. August 2021

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DIY und Tüfteln mit Metallen: Das sollten Sie dabei beachten

Jeder Tüftler, Heimwerker und Reparaturprofi beschäftigt sich früher oder später mit dem Werkstoff Metall. Die Bearbeitung von Metallelementen ist jedoch weitaus schwieriger als beispielsweise jene von Holz. Das Material besitzt eine hohe Festigkeit, weshalb bei der Arbeit mit Metallen und Blechen einige Dinge beachtet werden müssen.

Welches Metall ist wofür geeignet?

Die Wahl der geeigneten Metallart für Ihr Heimwerker-Projekt ist davon abhängig, was Sie herstellen bzw. bearbeiten wollen. Robuster Stahl und Edelstahl eignen sich gut für Gartenmöbel, Hochbeete, Tische und andere Einrichtungsgegenstände. Aluminium ist besonders leicht und lässt sich einfach verarbeiten. Es ist gut für kunstvolle Arbeiten und Deko geeignet. Dünnere Bleche sind für kreative DIY-Projekte oder auch zur Herstellung von Metall-Abdeckungen o.ä. optimal.

Für Ihr DIY-Metallprojekt empfehlen wir Ihnen ein Metall oder Blech nach Maß zu verwenden. Überlegen Sie sich schon vor dem Kauf des Grundmaterials wie viel Sie davon brauchen und besorgen Sie sich ein Metallstück in genau dieser Größe. Das erspart Ihnen viel Arbeit beim Zuschnitt der Einzelteile.

Die richtige Schutzbekleidung

Das A und O für einen sicheren Arbeitsprozess ist die Verwendung von Schutzbekleidung. Sie ist für Ihren Arbeitsprozess unverzichtbar, da sie Sie vor Schnitten, Schrammen und anderen Verletzungen bewahrt.

Besonders wichtig sind Schutzhandschuhe. Diese sollten bei der Metallverarbeitung immer getragen werden, da sie Ihre Hände vor Schnitten bewahren. Davon ausgenommen sind das Bohren und das Spindeln, da sich die Handschuhe hier im Gerät verfangen und Verletzungen verursachen können.

Verzichten Sie außerdem auf Handschuhe aus Kunststoff, denn diese können bei höheren Tempertaturen schmelzen (z.B. beim Schweißen). Nutzen Sie besser welche aus natürlichen Materialien.

Ein ebenso wichtiger Ausrüstungsgegenstand ist eine hochwertige Schutzbrille. Sie schützt Ihre Augen vor allem vor herumfliegenden Metallsplittern, die beispielsweise beim Bohren oder Schneiden von Metallen entstehen können.

Wenn Sie mit schwereren Metallprofilen arbeiten, bieten sich zudem Sicherheitsschuhe an. Bei Sägearbeiten kann ein Gehörschutz von Vorteil sein.

Das passende Werkzeug

Wenn Sie Metall bearbeiten wollen, müssen Sie darauf achten, dass Sie ein besonders robustes Werkzeug verwenden. Der Härtegrad des Werkzeuges sollte an die Dichte und Zusammensetzung der verwendeten Metallelemente angepasst werden.

Zur Bearbeitung von dickeren Metallen empfehlen wir Ihnen eine robuste Tischbohrmaschine und einen Winkelschleifer. Dünnere Metalle, wie z.B. Bleche, können Sie auch mit einer Handsäge oder einer Blechschere bearbeiten.

Außerdem benötigen Sie eine Feile, einen Körner, einen Hammer und unter Umständen ein Schweißgerät für den Feinschliff Ihres Metallobjektes. Eine Werkbank mit Schraubstock hilft Ihnen das Metall beim Verarbeitungsprozess zu fixieren.

Metalle effektiv sägen

Zum Zuschneiden von Metallen benötigen Sie eine robuste Handbügelsäge, eine elektrische Säge oder einen Winkelschleifer. Diese sollten speziell für Metall geeignet sein. Bei der Arbeit mit einer Handbügelsäge benötigen Sie viel Muskelkraft, ansonsten ist das Sägen von dünneren Metallprofilen jedoch unkompliziert.

Mit einem elektrischen Gerät geht das Sägen schneller und Sie können auch dickere Profile bearbeiten. Allerdings müssen die Schnitte besser vorbereitet und während dem Arbeitsprozess stets gekühlt werden.

Metalle richtig bohren

Mit einem HSS Bohrer können Sie die meisten Metallprofile problemlos bearbeiten. Achten Sie beim Bohren auf eine ausreichend hohe Geschwindigkeit und den richtigen Vorschub des Bohrers. Außerdem empfehlen wir Ihnen die Bohrstelle mit einem Körner und einem Hammer vorzubereiten, damit der Bohrer eine gute Führung hat.

Metalle fest verbinden

Metalle lassen sich auf unterschiedliche Weise miteinander verbinden. Sie können sich zwischen dem Verschweißen, dem Verschrauben oder dem Kleben entscheiden:

  • Schweißen: Am stabilsten werden Metalle mithilfe eines Schweißgerätes miteinander verbunden. Man braucht allerdings viel Erfahrung und Übung beim Schweißen, damit die Schweißnaht am Ende nicht nur hält, sondern auch ansprechend aussieht.
  • Kleben: Diese Verbindungart ist am leichtesten zu bewerkstelligen. Nutzen Sie dafür einen für Ihre Zwecke passenden Metall-Kleber, damit das geklebte Objekt fest zusammenhält.
  • Verschrauben: Das Verschrauben ist ein guter Mittelweg zwischen dem Schweißen und dem Kleben. Es hält die Metallteile stabil zusammen und ist trotzdem nicht allzu schwer umzusetzen.

Metalle entgraten

Damit Sie sich am fertigen Metallobjekt nicht verletzen, sollten Sie keinesfalls auf das richtige Entgraten vergessen. Dabei werden mithilfe einer Feile oder einer Flex abstehende Späne und Splitter entfernt und gleichzeitig Graten und scharfe Kanten geglättet. So entsteht eine ebenmäßige Oberfläche, die sauber aussieht und keine Verletzungen mehr verursachen kann.

Metalle gründlich reinigen

Mit der Zeit können Metalle unschöne Flecken bekommen, verwittern oder rosten. Die meisten Verschmutzungen lassen sich mit einfachen Hausmitteln entfernen. Zitronensaft, Salz, Backpulver und Essig helfen bei Verfärbungen, Flecken und sogar bei Rost. Alternativ können Sie einen speziellen Metallreiniger aus dem Baumarkt verwenden, um Ihre Metallobjekte zu säubern.

 

Autor: Christoph Jahn

Beschreibung: Christoph Jahn, Geschäftsführer von Elbemetall®, gründete vor 12 Jahren das Unternehmen. Durch die jahrelange praktische Erfahrung weiß er, dass es in der Branche und beim Umgang mit Metallen vor allem auf Qualität und Präzision ankommt, egal ob im Großunternehmen, kleinen Betrieb oder im Privatgebrauch. Mit seinem Unternehmen setzte er sich zum Ziel Hochwertigkeit, Comfort und Individualität zu vereinen.

 

26. Juli 2021

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Bewusst wie! Umweltschutz im Alltag

Haushaltschemikalien wie Putzmittel, Wandfarbe, Unkrautvertilger und Schmerzmittel vereinfachen uns den Alltag. Doch die Verwendung solcher Produkte kann für unsere Gesundheit, für die Umwelt und insbesondere für Gewässer schwerwiegende Folgen haben.

Zum Glück geht es auch anders! Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen und die fachgerechte Entsorgung von Haushaltschemikalien und welche umweltverträglichen Alternativen gleich gute Resultate erzielen.

http://www.bewusstwie.ch

 

19. April 2021

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WWF-Ratgeber-App und Umwelt-Tipps

Bewusst leben, nachhaltig handeln – sich selbst und unserem Planeten Gutes tun: Die WWF-Ratgeber-App unterstützt Sie dabei.

Die App hilft Ihnen im Alltag

Mit Einkaufsratgeber, saisonalen Rezepten, praktischen Umwelttipps sowie dem Footprint-Rechner welcher auf Sie wartet und Ihnen Antworten liefert.

Mehr Informationen unter: https://www.wwf.ch/de/nachhaltig-leben/wwf-ratgeber-app

 

10 besonders wirksame Umwelt-Tipps für Privatpersonen

Ein bewusstes Leben ist gut für Sie und unseren Planeten. Die WWF-Umwelt-Tipps helfen Ihnen dabei, Ihren Alltag bewusster und nachhaltiger zu gestalten.

Mehr Informationen unter: https://www.wwf.ch/de/nachhaltig-leben/10-besonders-wirksame-umwelt-tipps-fuer-privatpersonen

28. Januar 2019

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Gärtnern ohne Garten: Wie aus alten Verpackungen kleine Gärten werden

Es ist Frühling, die Natur wird grüner, und die Gartensaison beginnt. Gärtnern können Sie auch ohne eigenen Garten. Alte Verpackungen lassen sich ganz leicht in Mini-Gärten verwandeln. Machen Sie aus alten Kisten kleine Blumenbeete, oder ziehen Sie Setzlinge in einem Recycling-PET-Flaschentopf.

Werfen Sie vermeintlich unnötige Verpackungen nicht sofort weg. Sie lassen sich wunderbar in kleine Töpfe, Beete und Gärtchen verwandeln. Blumen, Kräuter und andere Pflanzen brauchen nämlich gar nicht viel. Sie wachsen dort am liebsten, wo sie Erde, Wasser und Licht bekommen. Wir haben es ausprobiert und ein paar Verpackungen umgenutzt. Lassen Sie sich inspirieren und probieren Sie einfach aus!

So finden Sie den Weg zu den Anleitungen und Inspirationen: https://www.wwf.ch/de/stories/gaertnern-ohne-garten-wie-aus-alten-verpackungen-kleine-gaerten-werden

23. April 2018

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iFixit – Das kostenlose Reparaturhandbuch für alles, geschrieben von allen.

iFixit ist eine wiki-basierte Website, die Menschen zeigt, wie man fast alles reparieren kann. Jeder kann hier eine Reparaturanleitung für ein Gerät erstellen, und alle können bereits existierende Anleitungen bearbeiten und verbessern. Diese Seite befähigt Einzelpersonen, ihr technisches Wissen mit dem Rest der Welt zu teilen und stellt die nötige Plattform dazu bereit.

https://de.ifixit.com/

16. Oktober 2017

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Restart-Party Zürich

Zum 2. Mal findet am 28.5. die Restart-Party Zürich statt. Hier helfen Fachkundige den Besucherinnen und Besuchern beim Reparieren ihrer defekten Elektro- und Elektronikgeräte – vom Toaster über den Staubsauger bis zum Laptop.
Restart Zürich möchte dazu beitragen, dass unser Wohlstandsmüll weniger wird und wir unsere Elektro-Geräte länger nutzen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Deshalb unterstützen wir Interessierte dabei, ihre defekten Geräte selber zu reparieren – oft ist das leichter, als man denkt. Wir wollen die Besucherinnen und Besucher dazu ermutigen, selber an den Schrauben zu drehen und ihr Eigentum sich wieder anzueignen. Die fachkundigen „Restarter“ helfen dabei und erklären das Innenleben des Geräts.
Datum: Samstag, 28.5.2016
Zeit: 14 bis 18 Uhr (bis 17 Uhr Annahme von Reparaturprojekten)
Ort: Im Rahmen des Abschlussfests des Aktionsmonats Zürich (www.aktionsmonat.ch) in der Offenen Kirche am Stauffacher Platz.

18. Mai 2016

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weupcycle – 30 Tage 30 Dinge

Auf www.weupcycle.com findest du viele tolle Up-Cycling-Anleitungen!

 

 

18. Januar 2016

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